Gewalt als Handlungsform | Kommunikation


Inhalt

In diesem Seminar wagen wir eine Annäherung an das bedrückende Thema „Gewalt“. Vor allem werden wir versuchen, den Blick auf Täter zu erweitern und Einblick in therapeutische Ansätze zu erhalten.

 

Verschiedene Fragen werden uns beschäftigen:

 

Was ist das Wesen von Gewalt?

Welche Bedürfnisse werden durch Gewaltanwendung gestillt?

Welche Störungsbilder liegen bei Tätern vor?

Welcher „Wertekompass“ bildet sich im Gewalthandeln ab, z.B. Rache? 

Wann handelt es sich bei Gewalthandlungen um Affekttaten, wann nicht?

Welcher Masken bedienen sich Täter?

Wie reagieren wir als TherapeutInnen auf erkennbare Gewaltvorfälle?

Wie ist Gewalt strafrechtlich einzuordnen?

Welche staatlichen Hilfeleistungen stehen Opfern zur Verfügung?

Mit welchen Methoden sind Täter therapeutisch zu beeinflussen?

Wie unterscheidet sich „Tätertherapie“ von allgemeiner Psychotherapie?

Ist Rückfallverhütung möglich? „Einmal Täter – immer Täter....“?

 

Im Seminar besteht die Möglichkeit, Fragen und Eindrücke zur Gewaltproblematik und deren Lösung einzubringen.

Leitung

Dr. Karl Weilbach

Brigitte Spörri Weilbach

Zielgruppe

Kunsttherapeutinnen und Kunsttherapeuten sowie Fachpersonen mit Grundkenntnissen in Kunst-/Dramatherapie, Studierende des Lehrgangs Dramatherapie

Sprachen

Unterrichtssprache Deutsch | Übersetzung Französisch


Daten

20. und 21. Oktober 2017

2 Tage | Freitag und Samstag


Ort

St.Gallen


Kosten

CHF 600 | exkl. Essen und Unterkunft